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Wechsel von medatixx zu tomedo: gewachsene Praxis-Historie zieht vollständig mit um
system-helden · Wechsel zu tomedo

Von medatixx zu tomedo®: was erhalten bleibt und wo Abläufe kürzer werden

Praxen, die aus medatixx heraus wechseln, sind meist gut organisiert. Die Sorge ist deshalb selten „funktioniert das neue System" — sondern: Bleibt unsere über Jahre gewachsene Ordnung erhalten? Die kurze Antwort: Die Akte zieht vollständig mit um, die Abläufe bauen wir gemeinsam neu — und zwar bewusst, weil genau darin der eigentliche Gewinn des Wechsels liegt. Wir begleiten diese Projekte seit 2014 ausschließlich mit tomedo®, seit 2019 als Premium-Partner, in über 450 Einrichtungen.

Ausgangslage

Der typische Anlass: die Praxis ist der Struktur entwachsen

medatixx läuft in sehr unterschiedlichen Konstellationen — lokal installiert, im Rechenzentrum, in gemischten Umgebungen, oft über mehrere Jahre erweitert. Entsprechend unterschiedlich sind die Anlässe für einen Wechsel. Drei Muster begegnen uns immer wieder.

Die Praxis ist gewachsen, die Struktur nicht mitgewachsen. Aus zwei Behandlern sind sechs geworden, aus einem Standort zwei, aus der Hausarztpraxis eine Berufsausübungsgemeinschaft mit mehreren Fachrichtungen. Was als klare Ordnung begann, ist zu einer Sammlung von Sonderregeln geworden, die nur noch drei Personen im Team vollständig kennen.

Die IT-Landschaft frisst zu viel Aufmerksamkeit. Server, Windows-Arbeitsplätze, Fernwartung, Gerätetreiber, Updates zu ungünstigen Zeitpunkten. Nichts davon ist dramatisch — in Summe ist es aber ein Nebenjob, den in einer Praxis niemand ausgeschrieben hat.

Die Entscheidung für Apple ist schon gefallen. Häufig lange vor dem Software-Thema. Wer privat und im Behandlungsalltag ohnehin mit iPad und iPhone arbeitet, will die Praxis nicht in zwei getrennten Welten betreiben. Was dann fehlt, ist nicht die Überzeugung, sondern jemand, der den Übergang verantwortet.

Datenübernahme

Ihre Praxis-Historie zieht vollständig mit um

Der Datenumzug zwischen Praxisverwaltungssystemen läuft über die xDT-Standards der Kassenärztlichen Bundesvereinigung — für die Behandlungsdaten über den BDT. Das ist der offizielle, herstellerübergreifende Weg, und er ist ausdrücklich dafür gebaut, dass Praxen ihr System wechseln können, ohne ihre Dokumentation zu verlieren.

Die Akte

Stammdaten, Versichertenangaben, Diagnosen mit ICD-Codierung, Dauerdiagnosen, Medikationen, Leistungsziffern und der komplette Karteiverlauf. Das ist der medizinisch und rechtlich relevante Kern — er kommt mit.

Die Dokumente

Arztbriefe, Befunde, eingescannte Unterlagen und Bilddaten laufen über eigene Kanäle — Dokumentenarchiv, DICOM und PACS. Das wird im Projekt separat geplant, weil Umfang und Ablageordnung von Praxis zu Praxis stark abweichen.

Die Nachweisfähigkeit

Ihr bisheriges System bleibt lesend verfügbar. Für Abrechnungshistorie, Rückfragen und die gesetzlichen Aufbewahrungsfristen ist das ohnehin erforderlich — und es nimmt dem Team die Angst vor dem endgültigen Schnitt.

Bevor ein Umstellungstermin überhaupt feststeht, sehen Sie Ihre eigenen Daten im neuen System.

Wir ziehen dafür einen Export und spielen ihn in eine Testumgebung ein — die Testkonvertierung. Sie öffnen dann Akten, die Sie kennen, und sehen genau, wie der Verlauf ankommt und welche Stellen Nacharbeit brauchen. Diese Sitzung ist der Punkt, an dem aus einem Bauchgefühl eine Projektplanung wird.

Abläufe

Wo der Wechsel im Alltag tatsächlich Zeit zurückgibt

Formulare, Textbausteine und Makros lassen sich technisch nicht eins zu eins übertragen — jedes System speichert sie anders. Was zunächst nach Mehrarbeit klingt, ist in der Praxis der wertvollste Teil des Projekts: Zum ersten Mal seit Jahren schaut jemand jeden einzelnen Baustein an und fragt, ob er noch gebraucht wird. Das Ergebnis ist regelmäßig eine deutlich kleinere, klarere Sammlung. Konkret verändern sich vor allem diese Punkte:

  • Arztbriefe. Statt einer Kette aus Vorlage, manueller Befüllung und Nachbearbeitung entsteht ein Prozess, in dem Befunde, Diagnosen und Medikation direkt aus der Akte gezogen werden.
  • Terminvergabe und Kalender. Behandlerkalender, Raumkalender, Gerätekalender und Terminarten mit hinterlegter Dauer — statt einer gewachsenen Ordnung, die nur die erfahrenen Kräfte an der Anmeldung sicher beherrschen.
  • Wiedervorlagen und Aufgaben. Offene Punkte laufen als strukturierte Aufgaben durch das Team, nicht als Notizzettel, Zuruf oder E-Mail an sich selbst.
  • Rollen und Rechte. Anmeldung, MFA, Abrechnung, Behandler und Praxisleitung sehen jeweils das, was sie brauchen — sauber getrennt und nachvollziehbar.
  • Automatisierungen. Wiederkehrende Handgriffe, die heute Klick für Klick erledigt werden, laufen als hinterlegte Abläufe. Genau hier entstehen die Minuten, die sich über ein Quartal zu Tagen summieren.

Diese Arbeit passiert nicht nebenbei, sondern in einer eigenen Projektphase mit Ihnen gemeinsam — wir nennen sie Sprint Session. Sie ist der Grund, warum die Umstellungswoche später unspektakulär verläuft.

Der Gewinn eines Systemwechsels entsteht nicht beim Import der Daten. Er entsteht in der Woche, in der jemand jede Ihrer Routinen einmal ernsthaft hinterfragt.

system-helden · tomedo®-Premium-Partner seit 2019
Ablauf

Vom Erstgespräch bis zum Echtbetrieb

Der Wechsel folgt bei uns immer derselben Reihenfolge — Bestandsaufnahme, Testkonvertierung, Konzeptphase, Aufbau und Schulung, Umstellung, Begleitung im Echtbetrieb. Der finale Datenimport gehört auf einen Tag ohne Sprechstunde, sinnvollerweise zum Quartalsbeginn: Dann bleibt die Abrechnung des Vorquartals sauber im Altsystem abgeschlossen, und das neue Quartal läuft vollständig in tomedo®.

Am ersten Sprechstundentag sind unsere Spezialisten bei Ihnen in der Praxis — an der Anmeldung, im Sprechzimmer, in der Abrechnung. Für die ersten zwei bis drei Tage empfehlen wir ein leicht gedehntes Terminraster. Nicht, weil das System langsam wäre, sondern weil ein Team beim ersten produktiven Einsatz einer neuen Oberfläche diesen Puffer verdient hat.

Warum wir so vorgehen und was in den Jahren davor schiefgegangen ist, bis diese Methodik stand, haben wir vollständig aufgeschrieben: Das system-helden Umstellungskonzept.

Kosten

Drei Kostenblöcke, die nicht vermischt gehören

Ein Wechsel besteht aus Lizenzkosten (laufend), Hardware (einmalig) und Implementierung (einmalig: Konzept, Datenübernahme, Schulung, Go-live-Begleitung). Nur der erste Block ist ein Listenpreis; die beiden anderen hängen an Arbeitsplätzen, Gerätelandschaft und daran, wie viel Struktur bereits vorhanden ist. Deshalb nennen wir keine Pauschale, bevor wir Ihre Situation kennen — Sie können aber jederzeit selbst rechnen.

450+
Arztpraxen und medizinische Einrichtungen haben sich für uns entschieden
2014
seitdem ausschließlich auf tomedo® spezialisiert
2019
tomedo®-Premium-Partner — die höchste Kompetenzstufe
60
Experten — Standorte Bonn und Berlin, bundesweit im Einsatz
FAQ

Häufige Fragen zum Wechsel von medatixx zu tomedo®

Bleiben unsere Patientendaten beim Wechsel von medatixx vollständig erhalten?

Der medizinisch und rechtlich relevante Kern der Akte wird über den BDT-Standard übernommen: Stammdaten, Diagnosen, Dauerdiagnosen, Medikationen, Leistungen und der Karteiverlauf. Dokumente und Bilddaten laufen über eigene Wege und werden im Projekt separat geplant. Wie das bei Ihren konkreten Daten aussieht, sehen Sie vor der Umstellung in der Testkonvertierung.

Wir arbeiten mit sehr vielen eigenen Formularen. Ist die ganze Arbeit umsonst?

Nein, aber sie wird neu gemacht. Formulare, Textbausteine und Makros speichert jedes System anders, eine automatische Übernahme gibt es nicht. Wir bauen sie in tomedo® gemeinsam mit Ihnen neu auf. In fast allen Projekten entsteht dabei eine deutlich kleinere Sammlung, weil über die Jahre entstandene Dubletten sichtbar werden und mehrere Vorlagen zu einer zusammenwachsen.

Wie lange dauert der gesamte Wechsel?

Der Umstellungstermin selbst ist der kürzeste Teil. Davor liegen mehrere Wochen für Bestandsaufnahme, Testkonvertierung, Konzeptphase und Schulungen — abhängig von Praxisgröße, Anzahl der Standorte und Gerätelandschaft. Wir planen den Termin auf einen Quartalsbeginn und arbeiten von dort rückwärts.

Können wir während der Umstellung normal weiterarbeiten?

Ja. Die gesamte Vorbereitung läuft parallel zum laufenden Betrieb; im Altsystem ändert sich bis zum Stichtag nichts. Nur der finale Import braucht einen Tag ohne Sprechstunde — typischerweise ein Wochenende. Am ersten Sprechstundentag danach sind wir vor Ort bei Ihnen.

Was passiert mit unseren Laborverbindungen und Geräten?

Die werden neu angebunden: Labordaten über LDT, Geräte über GDT, Bildgebung über DICOM und PACS. Welche Verbindungen bestehen und welche davon aktiv genutzt werden, klären wir in der Bestandsaufnahme — erfahrungsgemäß fallen dabei einige Anbindungen auf, die seit Jahren niemand mehr braucht.

Wer betreut uns nach der Umstellung?

Wir. Nach dem Go-live folgt eine Optimierungsphase, in der Abläufe nachjustiert werden, die sich im Echtbetrieb anders anfühlen als im Konzept. Danach läuft die reguläre Betreuung — bundesweit, mit Standorten in Bonn und Berlin und 60 Experten im Einsatz.

Passend dazu
Nächster Schritt

Sie überlegen, aus medatixx zu wechseln?

Im Erstgespräch schauen wir uns Ihre Ausgangslage an: Datenbestand, Gerätelandschaft, Standorte, Zeitfenster. Am Ende wissen Sie, ob eine Testkonvertierung der sinnvolle nächste Schritt ist — und was der Wechsel für Ihre Praxis bedeuten würde. Kostenfrei und unverbindlich.

tomedo®-Premium-Partner (höchste Kompetenzstufe) · über 450 Einrichtungen · bundesweit