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Von CGM M1 PRO zu tomedo: iMac statt Windows-Tower im Sprechzimmer der Praxis
system-helden · Wechsel zu tomedo

Von CGM M1 PRO zu tomedo®: endlich die ganze Praxis auf Apple

Es gibt eine Praxisgattung, die uns besonders häufig anspricht: Sie arbeitet privat und im Alltag längst mit Mac, iPhone und iPad — und betreibt Windows ausschließlich, weil die Praxissoftware es verlangt. Ein zusätzlicher Rechner unter dem Tresen, eine Virtualisierungsschicht, ein Terminalserver im Nebenraum. Das funktioniert. Es ist nur eben nie das, was man eigentlich wollte. Der Wechsel zu tomedo® beendet diesen Zustand: eine native macOS-Anwendung, keine Zwischenschicht, ein Betriebssystem im Haus.

Ausgangslage

Zwei Welten in einer Praxis — und was das täglich kostet

Praxen, die mit CGM M1 PRO arbeiten und zu uns kommen, haben ihre Entscheidung für Apple meist längst getroffen. Was fehlt, ist die Software. Die Übergangslösungen dafür kennen wir alle: ein Windows-Rechner pro Zimmer neben dem Mac, eine Virtualisierungsumgebung auf dem Mac, oder ein Terminalserver, auf den sich alle Arbeitsplätze verbinden.

Jede dieser Lösungen funktioniert im Prinzip. Ihr gemeinsamer Preis ist allerdings nicht der Anschaffungspreis, sondern die Betriebslast: zwei Update-Zyklen, zwei Sicherheitskonzepte, zwei Treiberwelten, zwei Backup-Strategien und im Störungsfall die Frage, in welcher Schicht das Problem eigentlich sitzt. Bei jeder Rückfrage steht die Grundsatzdiskussion im Raum, ob es an der Software, der Virtualisierung, dem Netzwerk oder dem Gerät liegt.

Dazu kommt der praktische Alltag: Wer im Behandlungszimmer mit dem iPad dokumentieren möchte, wer Diktate direkt aus der Akte heraus verarbeiten will, wer Fotos aus der Sprechstunde ohne Umwege in die Kartei bekommen will — der stößt in einer gemischten Umgebung ständig an Übergänge. Nicht an Grenzen. An Übergänge. Und die kosten jedes Mal ein paar Sekunden Aufmerksamkeit, die im Gespräch mit dem Patienten fehlen.

Der Unterschied

Was sich am Arbeitsplatz konkret ändert

Eine Schicht weniger

tomedo® ist eine native macOS-Anwendung, kein Windows-Programm in einer Hülle. Kein Terminalserver, keine Virtualisierung, keine Emulationsschicht dazwischen. Was ausfallen kann, sinkt damit auf genau eine Ebene.

iPad im Behandlungszimmer

Dokumentation, Anamnese, Fotodokumentation und Befundansicht laufen mobil in derselben Akte weiter. Nicht als Fernzugriff auf einen Windows-Desktop, sondern als eigenständige Arbeitsweise im selben System.

Ein Wartungsmodell

Ein Betriebssystem, eine Update-Strategie, eine Geräteverwaltung, ein Sicherheitskonzept. Die Zeit, die heute in die Pflege der zweiten Welt geht, fällt vollständig weg — das ist der Posten, den Praxen im Nachhinein am deutlichsten benennen.

Warum tomedo® bewusst für macOS entwickelt wurde und was daraus technisch folgt, haben wir ausführlich beschrieben: tomedo und Apple — warum diese Kombination.

Hardware

Was Sie behalten können — und was ehrlicherweise ersetzt wird

An dieser Stelle sind wir gern unbequem präzise, weil pauschale Zusagen hier später teuer werden.

  • Arbeitsplätze werden ersetzt. Ein tomedo®-Arbeitsplatz ist ein Mac. Welches Modell sinnvoll ist — iMac, Mac mini mit vorhandenem Monitor, MacBook — hängt am Raum und an der Nutzung, nicht am Prospekt. Vorhandene Monitore, Tastaturen und Mäuse lassen sich in vielen Fällen weiterverwenden.
  • Netzwerk und Peripherie bleiben meist. Verkabelung, Switches, Drucker und Scanner werden in der Bestandsaufnahme geprüft und weitergenutzt, wo sie tragfähig sind. Ein kompletter Neuaufbau ist die Ausnahme, nicht die Regel.
  • Medizingeräte werden geprüft, nicht pauschal ersetzt. Die Anbindung läuft über GDT, Labor über LDT, Bildgebung über DICOM und PACS. Der überwiegende Teil der Gerätelandschaft lässt sich anbinden — es gibt aber Einzelfälle mit rein Windows-gebundener Herstellersoftware.
  • Für diese Einzelfälle gibt es saubere Lösungen. Ein dediziertes Gerät für genau diese eine Aufgabe, das nicht am Praxisbetrieb hängt — statt einer Virtualisierungsschicht auf jedem Arbeitsplatz. Welche Geräte betroffen sind, steht nach der Bestandsaufnahme fest, nicht nach dem Kauf.

Welche Geräteklassen wie angebunden werden, steht im Detail unter tomedo® und medizinische Geräte.

Der ehrlichste Satz über einen Systemwechsel ist der, den man vor dem Angebot sagt — nicht der, den man danach erklären muss.

system-helden · tomedo®-Premium-Partner seit 2019
Datenübernahme

Die Daten kommen mit — nachweisbar, vor dem Termin

Der Umzug der Behandlungsdaten läuft über den BDT, den herstellerübergreifenden Standard der Kassenärztlichen Bundesvereinigung: Stammdaten, Diagnosen, Dauerdiagnosen, Medikationen, Leistungen und Karteiverlauf. Dokumente, Briefe und Bilddaten laufen über eigene Wege und werden im Projekt getrennt geplant.

Wichtiger als jede Formatzusage ist der Nachweis: Vor dem Umstellungstermin führen wir eine Testkonvertierung durch. Ihre echten Daten, eine Testumgebung, gemeinsam angeschaut. Sie öffnen Akten, die Sie kennen, und sehen, wie sie ankommen. Erst danach wird ein Termin gesetzt.

Ihr bisheriges System bleibt zusätzlich lesend verfügbar — für Abrechnungshistorie, Rückfragen und die gesetzlichen Aufbewahrungsfristen.

Kosten

Was der Umstieg kostet — inklusive der Posten, die wegfallen

Auf der Rechnung stehen drei Blöcke: Lizenzen (laufend), Hardware (einmalig) und Implementierung (einmalig). Bei einem Wechsel aus einer gemischten Umgebung lohnt sich allerdings die Gegenrechnung: Windows-Lizenzen, Virtualisierungs- oder Terminalserver-Lizenzen, die Wartung der zweiten Systemwelt und die Betriebszeit, die heute für sie draufgeht. Diese Posten verschwinden. In größeren Praxen ist das kein Nebeneffekt, sondern ein relevanter Teil der Rechnung.

450+
Arztpraxen und medizinische Einrichtungen haben sich für uns entschieden
2014
seitdem ausschließlich auf tomedo® spezialisiert
2019
tomedo®-Premium-Partner — die höchste Kompetenzstufe
60
Experten — Standorte Bonn und Berlin, bundesweit im Einsatz
FAQ

Häufige Fragen zum Wechsel von CGM M1 PRO zu tomedo®

Können wir unsere vorhandenen Windows-Rechner weiterverwenden?

Als tomedo®-Arbeitsplatz nicht — tomedo ist eine native macOS-Anwendung und läuft auf Macs. Monitore, Tastaturen, Mäuse, Drucker, Scanner und in aller Regel auch die vorhandene Netzwerkinfrastruktur lassen sich dagegen weiterverwenden. Genau deshalb steht die Bestandsaufnahme am Anfang des Projekts und nicht das Angebot.

Wir haben ein Gerät, dessen Software es nur für Windows gibt. Was nun?

Das kommt vor, und wir sagen es offen statt es zu überspielen. Der übliche Weg ist ein dediziertes Gerät für genau diese eine Aufgabe, das vom Praxisbetrieb entkoppelt ist — statt einer Virtualisierungsschicht auf jedem Arbeitsplatz. Welche Geräte betroffen sind, klären wir in der Bestandsaufnahme, bevor irgendetwas bestellt wird.

Brauchen wir weiterhin einen Server in der Praxis?

Das hängt vom Betriebsmodell ab. tomedo® lässt sich lokal betreiben oder aus einem Rechenzentrum, und beides hat abhängig von Praxisgröße, Standortanzahl und Ausfallanforderungen seine Berechtigung. Wir entscheiden das mit Ihnen anhand Ihrer Situation — die Unterschiede haben wir unter „tomedo aus dem eigenen Rechenzentrum" beschrieben.

Wie lange braucht das Team, um sich umzugewöhnen?

Kürzer, als die meisten befürchten — gerade in Praxen, die privat ohnehin Apple nutzen. Wir schulen rollenbasiert, damit die Anmeldung nicht dasselbe lernt wie die Abrechnung, und begleiten die ersten Tage vor Ort. Erfahrungsgemäß ist der Puffer im Terminraster ab der zweiten Woche nicht mehr nötig.

Gehen bei der Umstellung Daten verloren?

Nein. Der Kern der Akte wird über den BDT-Standard übernommen, Dokumente und Bilddaten laufen über eigene Wege. Vor dem Umstellungstermin führen wir eine Testkonvertierung mit Ihren echten Daten durch, damit Sie das Ergebnis vorher sehen. Zusätzlich bleibt das Altsystem lesend verfügbar — schon wegen der Aufbewahrungsfristen.

Müssen wir für den Wechsel schließen?

Nein. Der finale Import liegt auf einem Tag ohne Sprechstunde, meist einem Wochenende, sinnvollerweise zum Quartalsbeginn. Die gesamte Vorbereitung läuft parallel zum normalen Betrieb. Am ersten Sprechstundentag nach der Umstellung sind unsere Spezialisten bei Ihnen in der Praxis.

Passend dazu
Nächster Schritt

Eine Welt statt zwei — sprechen wir darüber?

Im Erstgespräch klären wir, welche Ihrer Geräte sich anbinden lassen, welche Hardware wirklich ersetzt werden muss und was an Betriebsaufwand wegfällt. Konkret, an Ihrer Praxis, ohne Pauschalversprechen. Kostenfrei und unverbindlich.

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